PETITION: Hundehölle in Italien

 

 

Hunderttausende Hunde vegetieren in Italien in den so genannten Canili unter katastrophalen Umständen vor sich hin, ohne jede Hoffnung auf Erlösung. Sie leiden an nicht behandelten Wunden und Krankheiten.

 

Zusammengepfercht in Zwingern liegen sie auf blankem Beton. Auslauf, Zuwendung oder Pflege gibt es keine. Notdürftig werden sie mit Abfällen am Leben erhalten - allein um des Profits willen. Denn der Unterhalt von Hundelagern hat sich zu einem lukrativen Geschäftszweig entwickelt.


Mehr Infos finden Sie hier.


Ein Reportage des Schweizern Fernsehens SF über die schlimmen Zustände im Süden Italiens, in Apulien, können Sie hier sehen:

 

 

 

Fordern Sie Ilse Aigner auf, endlich wirksame Regeln gegen die millionenfachen Fehlbetäubungen einzuführen!

 

Medienberichte haben ein altbekanntes Problem wieder an das öffentliche Licht gebracht: In jedem Jahr finden hunderttausende Schweine und Rinder sowie millionen Hühner und Puten in deutschen Schlachthäusern einen besonders qualvollen Tod, weil die vorherige Betäubung nicht richtig durchgeführt wurde. Fordern Sie Ilse Aigner auf, endlich dagegen vorzugehen!

 

Bislang verstecken sich Agrarpolitiker hinter einer neuen EU-Schlachtverordnung, die im Jahr 2013 in Kraft treten wird. Die Verordnung ist aber praktisch wirkungslos, da sie besonders fehlerhafte und tierquälerische Betäubungsmethoden weiterhin zulässt.

 

Machen Sie Ministerin Aigner klar, dass Sie sich mit solchen Argumenten nicht abspeisen lassen und echte Maßnahmen einfordern.

Protestieren Sie hier:
http://albert-schweitzer-stiftung.de/schlachtung 

 

Tierversuche - der falsche Weg


Ein Film von Ärzte gegen Tierversuche e.V.

 

 

Europaweite Umfrage zu Tierversuchen
Deutsche tierfreundlicher als EU-Durchschnitt

 

 
Einer aktuellen EU-Umfrage zufolge lehnt eine Mehrheit der Deutschen Tierversuche an Hunden und Affen ab, selbst wenn diese zur Bekämpfung menschlicher Krankheiten beitragen können. Bei Experimenten an Mäusen spricht sich jedoch nur ein Viertel der Befragten dagegen aus. Im EU-Vergleich zählt Deutschland damit eher zu den Tierversuchskritikern. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche kritisiert die manipulative Fragestellung, die dem Tierversuch einen Nutzen für die Humanmedizin unterstellt.
 
Im Rahmen des aktuellen Eurobarometers der EU-Kommission wurden insgesamt 26.671 Personen in den 27 EU-Mitgliedsstaaten sowie in Kroatien, Island, Norwegen, der Schweiz und der Türkei zu ihrem Wissenschaftsverständnis befragt. Unter anderem wurde die Einstellung zu Tierversuchen untersucht. Demnach sind 37 Prozent der EU-Bürger gegen Tierversuche an Hunden und Affen, wenn diese der Bekämpfung menschlicher Krankheiten dienen, aber nur 18 Prozent, wenn es sich um Mäuse handelt.
 
Deutschland liegt mit der Kritik an Tierversuchen weit vorn. Hier sprechen sich 43 Prozent, bzw. 23 Prozent der Menschen gegen Tierversuche an Hunden und Affen, bzw. an Mäusen aus. Nur Malta (44, 20), Österreich (45, 29), Schweiz (50, 30), Frankreich (51, 20), Slowenien (51, 24), Finnland (51, 24) und Luxemburg (51, 32) sind noch tierfreundlicher eingestellt.
 
Bei der Befürwortung von Tierversuchen liegen die Deutschen unter dem EU-Durchschnitt: Nur 37 Prozent der Deutschen halten Versuche an Hunden und Affen für gerechtfertigt. Versuchen an Mäusen stimmen 61 Prozent zu. Im EU-Durchschnitt sind es 44 bzw. 66 Prozent. Am wenigsten Probleme Hunde und Affen für Forschungszwecke zu verwenden haben Spanier (65), Bulgaren (62) und Litauer (59). Die höchste Zustimmung bei Tierversuche an Mäusen gibt es in Estland (81), Dänemark und Litauen (je 78).
 
Die bundesweit tätige Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche kritisiert, dass die Fragestellung einen Nutzen für kranke Menschen suggerieren würde. „Tatsächlich kommen Tierversuche aber keineswegs der menschlichen Gesundheit zu Gute, sondern behindern wegen irreführender Ergebnisse die Medizin“, erläutert Dr. med. vet. Corina Gericke, wissenschaftliche Mitarbeiterin von Ärzte gegen Tierversuche. „Umso erfreulicher ist es, dass trotz dieser manipulativen Fragestellung sich so viele Menschen gegen Tierversuche aussprechen“.
 
Dass der überwiegende Teil der Bevölkerung Tierversuchen kritisch gegenüber steht, belegt auch eine im März 2009 vom Meinungsforschungsinstitut YouGov in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, der Tschechischen Republik und Schweden durchgeführte Erhebung. Demzufolge waren in Deutschland 83 Prozent der Befragten für ein Verbot aller Tierversuche, die keinen Bezug zu ernsten oder lebensbedrohlichen menschlichen Krankheiten haben. 89 Prozent würden Tierversuche verbieten, die mit schweren Schmerzen oder Leiden für die Tiere einhergehen.
 
Weitere Informationen:
Eurobarometer 2010
Ergebnisse der Umfrage zu Tierversuchen 2009
 
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Ärzte gegen Tierversuche e.V., Landsbergerstr. 103, 80339 München, Tel: 089-3599349, Fax 089-35652127,
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